Amok-Täter aus Bielefeld früh im Fokus der Behörden

Neue Westfälische (Bielefeld)

Bielefeld (ots)

Bielefeld. Der 20-jährige Mann, der bewaffnet eine Berufsschule in Bielefeld gestürmt hatte, stand bereits Monate zuvor im Fokus der Behörden. Das berichtet NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Donnerstagausgabe). Der Bielefelder, der mittlerweile in einer forensischen Psychiatrie untergebracht ist, hatte demnach schon zuvor Straftaten im Internet angekündigt. Zudem wurde der 20-Jährige im Konzept zur Früherkennung von und zum Umgang mit Personen mit Risikopotenzial – einer Art Früherkennung von möglichen Amok-Tätern – als Prüffall erfasst. Laut Reul gab es in dem Zusammenhang auch eine Gefährderansprache. Die involvierten Behörden hielten den zuvor psychisch auffälligen Mann allerdings für ausreichend stabilisiert. Offensichtlich ein Trugschluss: Am letzten Schultag vor den Sommerferien stürmte er bewaffnet mit zwei Schreckschusspistolen, Messer, Machete und Molotowcocktail das Berufskolleg Senne und schoss um sich. Die Polizei überwältigte ihn schließlich, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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