Auch in Wertheim wurden Hexen verbrannt.Dr. Robert Meier stellt neues Buch vor

 

Bild: Scheiterhaufen, Galgen, Richtschwert: ein „Hexenzettel“ aus Wertheim. Vorlage: Archivverbund Main-Tauber

 

Pressemitteilung von Montag, 4. Mai 2015
Stadt Wertheim

Auch in Wertheim
wurden Hexen verbrannt
Dr. Robert Meier stellt neues Buch vor

Wertheim. Auch
in Wertheim wurden Hexen verbrannt. In den Jahren 1629/1630 wurden 13 Frauen und
Männer als Zauberer, die einen Bund mit dem Teufel eingegangen waren,
hingerichtet. Dr. Robert Meier vom Archiv in Bronnbach hat nun darüber ein Buch
geschrieben  In einem Vortrag am Mittwoch, 13. Mai, um 18 Uhr im Arkadensaal
berichtet er über das Ergebnis seiner Forschungen.

Lange war man in Wertheim
mit  der Hexenverfolgung zurückhaltend gewesen. Doch ab 1628 mehrten sich die
Gerüchte in der Stadt: Hexen sollen vor dem Leberklingentor getanzt haben. An
der Stiftskirche hing morgens ein Zettel mit den Namen von Hexen. Und der reiche
Metzger Hans Stark sollte ein Hexer sein, hieß es auf dem Marktplatz.

[socialpoll id=“2267841″]

 

Das
Haus von Hans Stark, der dann am 6. Mai zusammen mit seiner Mutter verbrannt
wurde, steht noch heute in der Gerbergasse in Wertheim. Auch andere Schauplätze
des Geschehens sind noch vorhanden. Robert Meier wird sie zusammen mit
originalen Schriftstücken aus dem Archiv in dem Vortrag zeigen. Gezeigt wird
auch eine Rarität der Hoffnung aus diesem dunklen Geschehen: Jeremias Ötzel, der
als Hexer inhaftiert worden war, gelang die Flucht aus dem Gefängnis in der
Vaitsgasse. Er hinterließ einen Abschiedsbrief mit den Worten „Der Strick ist
entzwei und ich bin frei“.

Der Vortrag beginnt am Mittwoch, 13. Mai, um 18
Uhr im Arkadensaal des Rathauses und dauert etwa eine Stunde. Der Eintritt ist
frei.

—–

Dieser Meldung ist ein Medium
zugeordnet:

Lesung-Hexen-15-05
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=149284

Stadtverwaltung
Wertheim

 

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*