Bestseller-Autorin Emily St. John Mandel lacht über unmoralische Signierstunden / …

Neue Osnabrücker Zeitung

Osnabrück (ots)

Die Schriftstellerin Emily St. John Mandel („Station Eleven“) wird bei Signierstunden mit unmoralischen Angeboten konfrontiert: „Einmal hat mir jemand ein Buch gegeben, das er aus einem Antiquariat hatte. Da stand mein Name schon drin“, sagte Mandel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Irgendjemand – ganz sicher nicht ich – hatte in dieses Buch geschrieben: ‚Für Harold! Die letzte Nacht war toll! Emily St. John Mandel'“. Da sie selbst keine tolle Nacht mit einem Harold erlebt habe, korrigierte die kanadische Autorin die gefälschte Signatur mit den Worten: „An Harold: Das war ich nicht.“

In einem anderen Fall habe Mandel den Wunsch nach einer Widmung ganz zurückweisen müssen. „Da wollte ein Leser, dass ich einem seiner Freunde ins Buch die Widmung schreibe: ‚Ich bin auf deiner Seite!'“, berichtete Mandel. „Ich hatte keine Ahnung, was ich da eigentlich unterstützen sollte. Womöglich war das ein Verbrecher.“ Dies sei der einzige Fall gewesen, in dem sie einem Leserwunsch nicht entsprochen habe.

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