BMBF bewilligt Förderung von „KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg“ am …

HPI Hasso-Plattner-Institut

Potsdam (ots)

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) wird Standort für das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg. Das bewilligte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum 1. November 2022. Über die nächsten drei Jahre wird es den Aufbau und den Betrieb eines leistungsfähigen KI-Servicezentrums im Rahmen seiner KI-Strategie fördern. Ziel der KI-Servicezentren ist es, in Deutschland eine IT-Infrastruktur für KI-Hochleistungsrechenzentren zu etablieren, die KI-Anwender:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft offen steht und genügend Rechenleistungskapazität bietet.

Das KI-Servicezentrum am HPI soll dazu beitragen, den allgemeinen Zugang zur Schlüsseltechnologie KI zu erleichtern und zu verbessern. Es soll Hemmschwellen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Wirtschaft und Gesellschaft abbauen und die KI-Forschung und den KI-Wissenstransfer durch Kooperationen mit unterschiedlichen externen Partnern und einem speziellen KI-Hardwarekonzept am Standort weiter stärken.

„Wir wenden uns mit dem Berlin-Brandenburger KI-Servicezentrum insbesondere an Interessent:innen im Maschinellen Lernen (ML) – eine der Schlüsseltechnologien der KI -, die den ersten Schritt bereits getan haben und nun vor der Frage stehen, wie man von einer ersten Erprobung von ML zu einem produktiven Einsatz kommt. Also beispielsweise die Frage entscheiden müssen, ob ML durch Cloud-Ressourcen oder auf eigenen Ressourcen betrieben werden soll. Und wenn letztes, wie sollte eine solche Infrastruktur konfiguriert und betrieben werden, je nach vorliegender Anwendung? Allen Interessierten bieten wir dazu eine heterogene Experimentierumgebung samt Beratung an“, so HPI-Professor Holger Karl, der den Aufbau des KI-Servicezentrums und das Fachgebiet Internet-Technologien und Softwarization leitet.

Alle angebotenen KI-Services, angefangen bei der Bereitstellung von Rechenressourcen über die Beratung zum Einsatz und zur Nutzung von KI-Methoden, vortrainierter KI-Modelle oder der richtigen Hardware stehen KI-Anwender:innen in ganz Deutschland zur Verfügung und können über die öffentlich zugängliche Plattform des KI-Zentrums abgerufen werden. Das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg wird bei den Services aber auch die mit dem Strukturwandel in der Region einhergehenden speziellen Herausforderungen und Chancen von Künstlicher Intelligenz einbeziehen und mit Partnern und Dienstleistern in der Region eng zusammenarbeiten.

Wichtiger Bestandteil der Arbeit des KI-Servicezentrums Berlin-Brandenburg wird darüber hinaus die Verbreitung der Ergebnisse über allgemeinverständliche Publikationen, einschlägige Konferenzen sowie die Pflege eines Netzwerks von Forscher:innen und Anwender:innen der Servicezentrumsdienste sein.

Das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg des HPI ist eines von vier KI-Servicezentren in Deutschland, die ab dem 1. November 2022 vom BMBF finanziell gefördert werden: https://ots.de/8t4DRl

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering ( https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 800 Studierenden genutzt wird. In den fünf Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“, „Digital Health“, „Data Engineering“, „Cybersecurity“ und „Software Systems Engineering“ können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 300 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 22 Professorinnen und Professoren sowie über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Irvine, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

Pressekontakt:

presse@hpi.de
Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
und Joana Bußmann, Tel. 0331 5509-375, joana.bussmann@hpi.de

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Quelle: Presseportal.de

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