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Frankfurt (ots)

Nun ist zwar für Kanzler Olaf Scholz und dessen Ampelkoalition der Weg frei, um die Probleme der Bundeswehr mit unverbrauchter Person anzugehen. Diesmal darf es auch nicht in Folge der anstehenden Kabinettsumbildung nach dem wahrscheinlichen Abgang von Innenministerin Nancy Faeser erneut zu einer Fehlbesetzung kommen. Schließlich liegt eine Mammutaufgabe vor der künftigen Ministerin oder dem Minister. Die Person muss nicht nur einen guten Draht zu Regierungschef Scholz haben, damit die von ihm angekündigte Zeitenwende aus dem Dickicht der Zuständigkeiten zwischen Kanzleramt und Verteidigungsministerium kommt. Sie muss auch in der Lage sein, die dysfunktionale Armee mit allem auszustatten, was nötig ist. Dafür muss nicht nur die Bundeswehr reformiert werden, damit sie beispielsweise bei der Beschaffung effizienter wird. Es wird auch hart mit den Verantwortlichen in der Rüstungsindustrie verhandelt werden müssen, damit Waffensysteme nicht mehr fehlerhaft, sondern einsetzbar sind.

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