Christine Westermann hat mit Selbstzweifeln zu kämpfen – „Lob und Zuspruch sind mir …

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Kölner Stadt-Anzeiger

Köln (ots)

Die Autorin und Journalistin Christine Westermann wird immer wieder von Selbstzweifeln geplagt. „Ich lese 99 gute Kritiken und eine schlechte. Und die Schlechte treibt mich um“, sagte sie dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe). „Lob und Zuspruch sind mir wichtig, das hat mir zum Beispiel bei der Arbeit im Literarischen Quartett gefehlt. Die Krux: Ich vergleiche mich mit anderen, will gern Christine Westermann sein, aber gleichzeitig auch so belesen wie ein Volker Weidermann oder beredt wie eine Thea Dorn.“ Die 73-jährige Autorin hat gerade ihr neues Buch „Die Familien der Anderen. Mein Leben in Büchern“ veröffentlicht, in dem sie über ihre komplizierte Familienkonstellation schreibt. „Ich habe früh gelernt, dass das Leben nicht rund ist. Dass es Ecken und Kanten hat. Man steht nicht ewig oben auf dem Gipfel, sondern muss auch durch tiefe Täler. Glück, habe ich begriffen, ist ein Moment. Wenn ich morgens verschlafen um halb acht zum Joggen losziehe, und genau in diesem Moment die Amsel gegenüber auf dem Dachfirst ordentlich losträllert, das ist für mich ein kleiner Moment von großem Glück.“

Hören Sie die Aussagen von Christine Westermann auch im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Link zur Folge: https://www.ksta.de/40006852

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