Daniel Caspary MdEP (CDU) verteidigt Taxonomie-Regeln: „Wollen damit Wasserstoff …

PHOENIX

Bonn (ots)

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, Daniel Caspary, hält die heutige Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Taxonomie für richtig. Damit gelten Investitionen in Gas- und Atomstrom in der Europäischen Union unter bestimmten Bedingungen künftig als nachhaltig und klimafreundlich. Für Caspary steht das aber nicht im Vordergrund, im phoenix-Interview erläutert er: „Im Kern geht es nicht um Gas- und Kernkraftwerke, sondern um eine wasserstofffähige Gasinfrastruktur. Wir müssen jetzt die Infrastruktur schaffen, um in zehn oder 15 Jahren Wasserstoff in hinreichender Menge zur Verfügung zu haben und nutzen zu können.“ Die Taxonomie helfe so „alte Gaskraftwerke durch neue wasserstoffbereite zu ersetzen und eigentlich die Wasserstoff-Infrastruktur nach vorne zu stellen.“

Die Frage der Taxonomie sorgte zuvor für Debatten innerhalb der Parteien. „Wir hatten als CDU/CSU-Gruppe keine gemeinsame Linie“, sagt Caspary. Ihm zufolge liege das vor allem daran, dass „es uns in der Öffentlichkeit nicht gelungen“ sei, dass „es im Kern darum geht, eigentlich die Wasserstoff-Strategie voranzubringen und weniger das Thema Gas.“ Er verteidigte den Entschluss des Europa-Parlaments, dem Taxonomie-Vorschlag der EU-Kommission zuzustimmen.

Das ganze Interview finden Sie hier: https://youtu.be/BB8-yWRHiXU

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