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Frankfurt (ots)

Man kann nur noch hoffen, dass der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu die geplante Offensive in Rafah doch noch stoppt. Gründe gibt es dafür genügend. Die zu erwartende unerträglich hohe Zahl ziviler Opfer könnte noch mehr Israelis gegen Netanjahus Vorgehen in Gaza auf die Straße treiben und den Ruf nach Neuwahlen sowie dem Schutz der Geiseln noch lauter werden lassen und damit die Einheitsregierung gefährden. Außerdem könnten die Verbündeten in den USA und in Europa ihre Geduld verlieren und die israelische Regierung nicht nur verbal unter Druck setzen. Die westlichen Verbündeten könnten mit einem schärferen Vorgehen gegen Israel die innenpolitische Stimmung gegen Netanjahu noch verstärken, ohne Israel im Kampf gegen die Hamas und die Hisbollah zu schwächen. Ohnehin wäre es an der Zeit für Israel, einen Strategiewechsel einzuleiten. Nach dem viermonatigen Krieg gegen die Hamas wird immer deutlicher, dass die terroristische Organisation militärisch nicht zu besiegen ist.

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