Energiepreiskrise beenden. WVMetalle startet Petition

WirtschaftsVereinigung Metalle

Berlin (ots)

Die Situation auf dem Strom- und Gasmarkt hat existenzbedrohende Ausmaße für die energieintensive Industrie angenommen. Diese noch nie da gewesene Krise fordert es, zu ungewöhnlichen Maßnahmen zu greifen, um der Politik die Notwendigkeit von sofortigem Handeln deutlich zu machen. Die WVMetalle hat deswegen eine Petition auf Change.org gestartet:

Petition · Energiepreiskrise beenden! · Change.org

Bei den Strom- und Gaskosten muss dringend gegengesteuert werden. Ansonsten droht die großflächige Stilllegung der Produktion, sobald bestehende Strom- und Gaslieferverträge ausgelaufen sind. Erste Unternehmen haben ihre Produktion schon deutlich zurückgefahren. Anderen Unternehmen brechen aufgrund der Energiepreise ihre Kunden weg, die in die Insolvenz gehen. Die Konsequenz neben dem schmerzlichen Verlust der Wertschöpfung und Arbeitsplätzen ist eine weitere einseitige Abhängigkeit von essenziellen Grundstoffen und Produkten, die für die Gestaltung der Zukunft unerlässlich sind.

Franziska Erdle, Hauptgeschäftsführerin der WVMetalle:

„Es muss sofort gegengesteuert werden und es müssen umgehend geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, um die Produktion zu schützen und Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten. Wir fordern die Bundesregierung auf, als kurzfristige Maßnahme Soforthilfen für die energieintensiven Unternehmen in der Grundstoffindustrie bereit zu stellen. Zur Orientierung der Soforthilfen sollte der durchschnittliche Strom- und Gaspreis aus den letzten zehn Jahren herangezogen werden. Der durchschnittliche Strompreis läge damit auf einem ähnlichen Niveau wie dem des Industriestrompreises, der Industrieunternehmen in Frankreich durch die ARENH zur Verfügung gestellt wird und in der Höhe, die Bundeskanzler Olaf Scholz am 22. Juni 2021 auf dem Tag der Industrie in Berlin versprochen hat: „Mein Ziel ist ein Industriestrompreis von vier Cent.“

Pressekontakt:

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Quelle: Presseportal.de

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