Günther bei „maischberger“: Jede Spekulation über den Unions-Kanzlerkandidaten ist …

ARD Das Erste

Berlin (ots)

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will nicht vor der Europa-Wahl über den nächsten Kanzlerkandidaten der Union diskutieren. Darauf habe sich seine Partei verständigt. „Wenn man sich daran hält, was man miteinander verabredet hat, diese Frage erst danach zu beantworten, dann ist jede Spekulation darüber falsch“ sagte Günther in der ARD-Talksendung „maischberger“. Er halte auch nichts davon, dass die Vorsitzenden von CDU und CSU die Frage der Kanzlerkandidatur unter sich ausmachten: „Die Zeit, dass sich zwei Herren zusammensetzen, um zu entscheiden, was in der Union passiert, die ist schon sehr, sehr lange vorbei“, sagte der CDU-Politiker.

Offene Kritik an CDU-Parteichef Friedrich Merz vermied Günther, er „mache keinen Hehl daraus, dass es keine Liebe auf den ersten Blick war“, aber „das Grundsatzprogramm, was erarbeitet wird, macht eine klare CDU und Unionshandschrift deutlich“.

Günther räumte in der ARD auch ein, er habe „eine Offenheit dafür, ein paar Dinge in der Schuldenbremse mal miteinander zu besprechen“. Er finde zwar, dass die Schuldenbreme „im Grundsatz genauso bestehen bleiben sollte“. Aber „die Frage, dass die Bundesländer sich gar nicht verschulden dürfen, das ist ein Punkt, über den wir auf jeden Fall reden müssen“, sagte der CDU-Ministerpräsident.

„maischberger“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.

Redaktion: Elke Maar

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