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Frankfurt (ots)

Inzwischen sind 31 Geiseln tot, 136 werden noch im Gazastreifen festgehalten. Dass die Hamas-Terroristen jetzt mit einem Drei-Stufen-Plan der israelischen Regierung Bedingungen für eine Freilassung diktieren wollen, ist natürlich ein Unding – da hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu recht. Doch Netanjahu muss vorsichtig sein. Nicht nur viele seiner Landsleute, die Familien der Geiseln vorneweg, wünschen sich ein Innehalten. Punkt eins des Hamas-Plans – eine Feuerpause von 45 Tagen als Einstieg in alles Weitere – erscheint auch der Regierung Biden verlockend, aus weltpolitischen wie innenpolitischen Gründen. Vor allem aber geht es um den Nahen Osten selbst, der dringend zur Ruhe finden muss. Aus einem vorübergehenden Schweigen der Waffen könnte im Idealfall ein dauerhaftes werden, mit einer auf breiter Basis wieder anlaufenden humanitären Hilfe für palästinensische Zivilistinnen und Zivilisten.

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