Immobilienkonzern Vivawest hält trotz Krise an Neubauplänen fest – Große Sorge …

Kölner Stadt-Anzeiger

Köln (ots)

Anders als andere Immobilienkonzerne hält Vivawest trotz der Krise am Markt weiter an den eigenen Neubauplänen fest. „Wir werden auf jeden Fall weiter bauen“, sagte Unternehmenschef Uwe Eichner im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger (Samstagsausgabe). „Wir können unser geplantes Volumen vollständig umsetzen.“ Derzeit bewirtschaftet das Unternehmen 120.000 Wohnungen in NRW – bis 2026 sollen 6400 neu gebaut werden. Konkurrent Vonovia hatte zuletzt angekündigt, mehr Neubauten als geplant verkaufen zu wollen.

Große Sorge bereitet dem Unternehmen die Zinssituation. Die Wohnungswirtschaft mit ihrem großen Anteil an Fremdkapital hänge erheblich von Zinsen ab. In den vergangenen Jahren hätten die stetig sinkenden Zinsen Preissteigerungen kompensieren können. „Die jetzigen Anstiege auf drei Prozent machen uns schon Sorge. Es wird schwieriger, Projekte wirtschaftlich darzustellen. Gleichwohl haben wir uns in den vergangenen Jahren Mittel gesichert und langfristig verschuldet, so dass wir keine Projekte stoppen oder gar verkaufen müssen, so wie andere“, sagte Unternehmenschef Eichner der Kölner Zeitung.

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