Israelischer Hilferuf an Scholz: „Wir fühlen uns hilflos, unsere Herzen sind gebrochen“

Campact e.V.

Berlin/Verden (ots)

Mit einem eindringlichen Hilferuf wendet sich die israelische Friedensaktivistin Raluca Ganea direkt an Bundeskanzler Olaf Scholz. Das Kabinett von Scholz solle als Vermittler auftreten und dafür sorgen, dass weiteres Blutvergießen auf beiden Seiten verhindert werde. Um den Druck auf die deutsche Staatsspitze zu erhöhen, hat die Geschäftsführerin von Zazim – Community Action [1] ihren Hilferuf auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact veröffentlicht. „Wir brauchen deine Unterstützung, um die Leben der Geiseln zu retten“, betont Ganea in ihrer Petition. „Damit sie am Leben bleiben, zählt jede Sekunde. Doch die extremen Rechten in der israelischen Regierung drängen auf massive Luftschläge gegen Gaza. Das bringt das Leben der israelischen Geiseln noch weiter in Gefahr und führt zu noch mehr Blutvergießen und noch mehr Leid für Zivilist*innen – auf beiden Seiten der Grenze.“

Erschütternd berichtet die Friedensaktivistin in ihrer Petition von den zahlreichen Schicksalschlägen ihr nahestehender Menschen: „Wir fühlen uns hilflos, unsere Herzen sind gebrochen.“ Ganea gedenkt auch der Mütter und Kinder in Gaza, die keine sicheren Schutzräume oder Sirenen hätten.

Die Israelin verweist in ihrer Petition an die deutsche Bundesregierung auf ein erfolgreiches Beispiel aus der Vergangenheit. Im Fall des israelischen Soldaten Gilad Shalit hat Deutschland schon einmal beim Austausch von Gefangenen und Geiseln zwischen Israel und der Hamas wirksam vermittelt. Es sei ein kleiner Schritt, aber im Moment zähle jede einzelne Anstrengung mit dem Ziel, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen und Frieden für alle Parteien in diesem Konflikt möglich zu machen, so Ganea.

Zur Petition: https://ots.de/9mBLcF

[1] israelische Schwesterorganisation von Campact

Pressekontakt:

Iris Rath | Pressereferentin Campact | Tel: 0151 22125420 |
presse@campact.de | Artilleriestr. 6 | 27283 Verden

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Quelle: Presseportal.de

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