Kalte Progression: Bundesregierung sollte sich Beispiel an Österreich nehmen

Straubinger Tagblatt

Straubing (ots)

Die sogenannte kalte Progression lässt so manchen Steuerzahler dumm aus der Wäsche schauen. Nämlich dann, wenn er, etwa durch eine Lohnerhöhung, mehr Geld einnimmt und dennoch am Ende mit weniger dasteht. Grund ist der progressive Steuertarif in Deutschland, nach dem man mehr Steuern zahlt, je mehr man verdient. Kommt dazu noch eine hohe Inflationsrate – wie derzeit -, führt dies dazu, dass sich Bürger weniger von ihrem Nettoeinkommen leisten können als vorher.

Deshalb ist es gut, wenn das Thema jetzt auf die politische Tagesordnung kommt. (…) Um Inspiration zu bekommen, braucht die Politik nicht lange zu suchen: Österreich ist bei dem Problem bereits weiter. Dort soll ab 2023 nach Plänen der ÖVP-Grünen-Koalition ein jährlicher Inflationsbericht von Wirtschaftsinstituten feststellen, um welche Höhe die Steuer-Tarifstufen angepasst werden. So soll verhindert werden, dass die Bürger aufgrund einer Lohnerhöhung in eine höhere Tarifstufe rutschen, mehr Steuern als vorher zahlen müssen und damit weniger netto vom brutto haben als zuvor. (…) Die Bundesregierung sollte sich daran ein Beispiel nehmen.

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