Kommentar Mitteldeutsche Zeitung zu Friedensdemo in Berlin

Mitteldeutsche Zeitung

Politik/Ukraine-Krieg (ots)

Bei Sahra Wagenknechts „Friedenskundgebung“ in Berlin standen sie Seit an Seit: friedensbewegte Linke, AfD-Politiker und rechtsextreme Putin-Propagandisten. Die Abgeordnete sieht die Protestaktion als Beginn einer neuen Friedensbewegung. Nichts daran ist neu. Schon 2014 ging eine „neue Friedensbewegung“ auf die Straße, die sich gegen einen Westkurs der Ukraine und die Nato stellte – und stattdessen an die Seite Putins. Neu war da nur der offene Schulterschluss linker Politiker und Bewegungen mit rechten Verschwörungsideologen und Rechtsextremen auf der Straße. Wer wirklich für Frieden ist – und nicht für einen Diktatfrieden, der den russischen Angriffskrieg noch belohnt -, der darf sich mit einer solchen Bewegung nicht gemeinmachen. Der muss sich stattdessen fest an die Seite der Angegriffenen stellen.

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