Konferenz in Berlin: Illegaler Handel in wirtschaftlichen Krisenzeiten

Economist Impact

Berlin (ots)

Die drohende Rezession und steigende Lebenshaltungskosten für Verbraucherinnen und Verbraucher schaffen günstige Bedingungen für vermehrte illegale Aktivitäten. Wie schon in der Pandemie versuchen Kriminelle die sich ihnen aktuell bietenden günstigen Profitchancen bestmöglich zu nutzen. Die Konferenzveranstaltung „Illegaler Handel in wirtschaftlichen Krisenzeiten“ am 24. November von 13.30 Uhr bis 15.35 Uhr in Berlin widmet sich dieser Problematik. Namhafte Experten werden zu diesem Thema sprechen. Das Event wird veranstaltet von Economist Impact und unterstützt von Philip Morris International.

Illegaler Handel stellt eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit sowie den staatlichen Haushalt dar. Die Entwicklung und Umsetzung neuer regulatorischer Konzepte sowie die sektorübergreifende Zusammenarbeit gestalten sich angesichts unterschiedlicher Prioritäten der involvierten Akteure schwierig. Eine koordinierte Abstimmung aller Akteure ist aber dringend notwendig, um gemeinsam Lösungen für dieses Problem zu finden.

Die Themen der Konferenz im Überblick:

  • Wie Wirtschaftskrisen den illegalen Handel verschlimmern und warum der illegale Handel so gefährlich ist
  • Wie politische Entscheidungsträger neue Gesetze erarbeiten und bestehende Vorschriften umgestalten können, um den illegalen Handel einzudämmen
  • Warum es den illegalen Handel gibt, wie Kriminelle vorgehen und wie die Strafverfolgungsbehörden sie künftig noch effektiver aufhalten können
  • Welche Verhaltensweisen eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit darstellen können, wenn man versucht, den illegalen Handel zu bekämpfen

Folgende Experten werden zu den Themen vortragen und sich austauschen:

  • Till Mansmann, Mitglied des Deutschen Bundestags; Innovation Commissioner for Green Hydrogen, Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Roderick Parkes, Research Director, German Council on Foreign Relations (DGAP)
  • Stefano Betti, Deputy Director-General, Transnational Alliance to Combat Illicit Trade
  • Tim Stuchtey, Executive Director, BIGS
  • John Ferguson, Practice Lead – Globalisation, Trade and Finance, Economist Impact

Der Schwerpunkt wird dabei sein, wie sich der illegale Handel auf die Politik auswirkt und wie alle Akteure gemeinsam den illegalen Handel bekämpfen können. Das Event wird von John Ferguson von Economist Impact moderiert.

Die Konferenz bringt unterschiedliche Interessenvertreter, Führungskräfte und Entscheidungsträger zusammen, um gemeinsam die Problematik des zunehmenden illegalen Handels zu diskutieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Darüber hinaus beleuchten Analyseergebnisse von Economist Impact den Zusammenhang zwischen Wirtschaftskrise und illegalem Handel sowie die resultierenden Konsequenzen für Verbraucher, Unternehmen, Regierungen und die Gesellschaft insgesamt.

Kernaussagen der Experten

Till Mansmann: „Der illegale Handel ist eine ernsthafte Bedrohung für die Gesellschaft, da er die Verbraucher mit unregulierten Produkten konfrontiert und die Tätigkeit legaler Unternehmen untergräbt. Als wichtige Einnahmequelle für transnationale kriminelle Organisationen stellt er zudem eine Herausforderung für die Rechtsstaatlichkeit dar. Unser Ziel ist es daher, den illegalen Handel wirksam zu bekämpfen.“

Stefano Betti: „Zu den kaskadenartigen Auswirkungen der Inflation auf die Weltwirtschaft gehören auch die negativen Auswirkungen auf die Marktdynamik, die den illegalen Handel vorantreibt, wenn die sinkende Kaufkraft der Verbraucher billigere illegale und Schwarzmarktprodukte verlockender macht.“

Tim Stuchtey: „Es ist offensichtlich, dass der illegale Handel die Steuereinnahmen eines Staates beeinträchtigt. In unserer Studie zeigen wir, dass der negative Wohlfahrtseffekt für die Gesellschaft und die Wirtschaft weit darüber hinausgeht. Investitionen in Humankapital, Forschung und Entwicklung und damit langfristiges Wachstum werden durch die Schattenwirtschaft beeinträchtigt.“

John Ferguson: „Wir wissen, dass der illegale Handel tendenziell zunimmt, wenn die Regierungen abgelenkt und die Lieferketten gestört sind sowie die Verbraucher empfindlicher auf die Preise reagieren. Diese und andere Faktoren führten während der Pandemie zu einer Hochkonjunktur für illegale Händler. Da Europa im Jahr 2023 möglicherweise mit einer anhaltenden wirtschaftlichen Rezession konfrontiert sein wird, besteht die große Gefahr, dass der illegale Handel erneut davon profitieren könnte. Was passiert mit legalen Unternehmen im Falle einer weiteren Ausbreitung des illegalen Handels? Die Unternehmen leiden bereits jetzt unter den höheren Preisen und dem erschwerten Zugang zu Rohstoffen. Die Folge könnten Geschäftsschließungen und Marktrückzüge sein, was die schwache Wirtschaftslage weiter verschärfen würde. Auf dieser Veranstaltung sollen die Auswirkungen auf Unternehmen und Regierungen untersucht und Möglichkeiten erörtert werden, wie wir auf diese wachsenden Herausforderungen reagieren können.“

Konferenzdaten:

24. November 2022 von 13.30 Uhr bis 15.35 Uhr

Hotel Palace, Budapester Straße 45, 10787 Berlin

Konferenzsprache ist Englisch. Eine Simultanübersetzung ins Deutsche steht bereit.

Interessierte können sich hier zur Veranstaltung anmelden.

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Quelle: Presseportal.de

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