Martin Herrenknecht: „Putin verhält sich wie ein kleines Kind, dem man das Spielzeug …

DIE ZEIT

Hamburg (ots)

Martin Herrenknecht spricht sich für Verhandlungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine aus. „Wir müssen den Ukrainern helfen, und ich bin absolut dafür, dass wir die Freiheit verteidigen. Aber wir brauchen auch Verhandlungen, denn jeder Tote ist einer zu viel“, erklärte der Vorstandschef des Maschinenbauers Herrenknecht in einem Interview mit dem Magazin „ZEIT für Unternehmer“, dessen neue Ausgabe am 24. November erscheint.

In dem Gespräch stellte sich Herrenknecht, der 2016 noch eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland gefordert hatte, hinter die Politik der Bundesregierung und die Sanktionen gegen Russland. Den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der Herrenknecht 2018 mit einem Freundschaftsorden ausgezeichnet hatte, nannte er „Crazy Putin“. Herrenknecht: „Er verhält sich wie ein kleines Kind, dem man das Spielzeug wegnimmt – und das völlig unkontrolliert um sich schlägt.“

Herrenknecht äußert sich auch zur Rolle Gerhard Schröders, der bis zum März dieses Jahres Vize-Aufsichtsratschef seines Unternehmens war. Bei seinem Rückzug aus dem Gremium hätten auch Sanktionsdrohungen aus den USA eine Rolle gespielt, so Herrenknecht. „Vor allem aber haben wir unterschiedliche Sichtweisen auf den Krieg.“

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