MDR-Talk „Fakt ist!“ zum Thema: „Gefährliche Hitze – Leben in der Heißzeit“

MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Leipzig (ots)

Was muss passieren, damit wir gut durch die immer heißeren Sommer kommen? Wie müssen sich Stadtplanende, Unternehmen, Kliniken und auch Altenheime auf die steigenden Temperaturen einstellen? Was kostet hitzegerechtes Bauen? Darüber diskutiert die Runde bei „Fakt ist!“ aus Magdeburg am 11. Juli 2022. Zu sehen ist der MDR-Talk ab 20.30 Uhr im Livestream auf mdr.de/tv und auf dem MDR-YouTube-Kanal sowie um 22.10 Uhr im MDR-Fernsehen und im Anschluss in der ARD Mediathek.

39,2 Grad in Dresden und Cottbus am 18. Juni – Hitzerekorde noch bevor der Sommer laut Kalender überhaupt richtig begann. Statt Baden und Grillen Schwitzen und Schlappheit: So könnte die schönste Zeit des Jahres immer häufiger aussehen. Expertinnen und Experten aus Meteorologie und Klimaforschung rechnen damit, dass die Zahl der heißen Tage in den kommenden Jahren steigt.

Wer nach draußen muss oder keinen Ventilator in der Wohnung hat, spürt schnell wie Sonne und Wärme k.o. machen. Extreme Hitze ist für den menschlichen Körper eine ernste Gefahr, geht auf die Lunge, das Herz, die Nieren, die Psyche. Viele leiden schon heute an Erkrankungen, die durch Klimawandel und Hitze verstärkt werden. Städte wie Paris, Wien oder Berlin haben deshalb Hitzeaktionspläne aufgestellt: Zum Schutz von Senioren, Kindern und gesundheitlich anfälligen Menschen.

Mitteldeutschland gehört zu den heißesten Gegenden der Bundesrepublik, besonders die Stadt Bernburg in Sachsen-Anhalt. An den Sommertagen vergangener Jahre war sie mehrmals heißeste Stadt Deutschlands. Was muss passieren, damit wir im Großen wie im Kleinen gut durch die künftigen Sommer kommen? Wie müssen sich Stadtplanende, Kliniken und auch Altenheime auf die steigenden Temperaturen einstellen? Was kostet hitzegerechtes Bauen oder eine entsprechende Umrüstung? Und: Sind vorbildlich gedämmte oder gut klimatisierte Wohnungen nur noch bezahlbar mit höherem Einkommen? Verschärft die Hitze soziale Probleme und muss mehr schwitzen, wer arm ist?

Der „Jahrhundertsommer“ 2003 zählte geschätzt 70.000 Hitzetote in Europa – was hat die Politik daraus gelernt? Darüber und auch, wie man sich an quälend heißen Tagen gut abkühlt, diskutiert Moderatorin Anja Heyde mit folgenden Gästen:

  • Nathalie Nidens, Ärztin aus Leipzig und Mitglied der „Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit“,
  • Jörg Rehbaum (SPD), Dezernent für Umwelt und Stadtentwicklung in Magdeburg,
  • René Hobusch, Landesverband Haus & Grund Sachsen e.V. sowie
  • Lydia Hüskens (FDP), Digital- und Bauministerin Sachsen-Anhalt.

Bürgerreporter Stefan Bernschein spricht mit Männern und Frauen, die sich bei #mdrfragt zum Thema gemeldet haben sowie dem Präsidenten der Landes-Architektenkammer, Prof. Axel Teichert. Zu Gast sind auch Luca Salis, Jurastudent und aktiv bei „Fridays for Future“ sowie Mietrechtsberater Zakaria Said vom Mieterverein Magdeburg.

Pressekontakt:

Thomas Ahrens, MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. (0391) 539 21 21.

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Quelle: Presseportal.de

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