Museen der Region werben gemeinsam.Ausstellungsprogramm 2015 vorgestellt

	
Pressemitteilung von Freitag, 3. April 2015 Stadt Wertheim Museen der Region werben gemeinsam Ausstellungsprogramm 2015 vorgestellt Wertheim. Mit einem gemeinsamen Programm werben Museen über Landes- und Landkreisgrenzen hinweg gemeinsam für die Kulturlandschaft an Main und Tauber. Dem Verbund „Museen an Main und Tauber“ gehören die hauptamtlich geleiteten Einrichtungen in Miltenberg, Wertheim, Freudenberg, Homburg, Lohr und Bad Mergentheim an. Dieser Tage stellten die Museen das Jahresprogramm 2015 vor. Geboten werden spannende Ausstellungen und Veranstaltungen zu ganz unterschiedlichen Themen. Grafschaftsmuseum Wertheim Das Grafschaftsmuseum Wertheim hat die neue Saison mit der Fotoausstellung „Stillstand. Innenansichten des Reicholzheimer Getreidelagerhauses“ begonnen. Die Fotografien von Gerd Schneider aus Löwenstein sind noch bis Mitte Mai zu sehen. Im Anschluss zeigt das Museum von 8. Juni bis 30. August unter dem Titel „Künstlerin zwischen den Welten“ Gemälde der Wertheimer Malerin Erika Orysik (1955-1989) sowie Plastiken ihres Lehrers, dem Frankfurter Künstler Walter Hanusch (geb. 1934). Es folgt eine volkskundliche Ausstellung über ein typisches Handwerk in der Main-Tauber-Region mit dem Titel „Steinreich. Buntsandstein in Wertheim und Umgebung“ vom 25. Juli bis 7. Februar. Eine Doppelausstellung mit dem Museum „Schlösschen im Hofgarten“ beschließt das Jahr. Vom 7. November bis 31. Januar werden Käthe Kruse (1883-1968) und ihre Puppen und „Urmel aus dem Eis“ von Max Kruse (geb. 1921) zu Gast sein. Während das Grafschaftsmuseum Puppen von Käthe Kruse und Arbeiten ihres Sohnes, des Kinderbuchautors Max Kruse jun., zeigt, sind parallel im Hofgartenschlösschen u.a. Plastiken ihres Mannes Max Kruse (1854-1942) zu sehen. Weitere Infos unter www.grafschaftsmuseum.de Schlösschen im Hofgarten Wertheim Nach der Sanierung der letzten Monate beginnt die Museumssaison im „Schlösschen im Hofgarten“ erst Ende Mai. Das Museum bleibt dafür auch im Winter 2015/16 geöffnet. Die erste Ausstellung läuft vom 30. Mai bis 27. September unter dem Titel „Gotthardt Kuehl, Wilhelm Trübner, Heinrich Breling – drei Maler des deutschen Impressionismus im Umkreis Max Liebermanns“. Eine echte Wiederentdeckung sind die Künstler dieser Ausstellung, die Gemälde der Stiftung Schlösschen im Hofgarten sowie zahlreiche Leihgaben aus Museen und Privatbesitz vereint. Vom 7. November bis 31. Januar folgt „Max Kruse (1854-1942) – ein Bildhauer der Berliner Secession – und Gemälde der Tochter Annemarie Kruse (1889-1977) – eine Schülerin von Henri Matisse“. Die Ausstellung widmet sich einer genialen Künstlerfamilie. Gezeigt werden Skulpturen von Max Kruse, Bildhauer und Ehemann von Käthe Kruse sowie Gemälde seiner Tochter aus erster Ehe, Annemarie Kirchner-Kruse, verh. Jakimow. Sie war Schülerin von Ida Gerhardi und Henri Matisse. Ihr erster Mann Igor von Jakimow (1885-1962) und der Sohn Erasmus von Jakimow (1918-1944) waren ebenfalls Maler. Auch von ihnen werden Arbeiten zu sehen sein. Weitere Infos unter www.schloesschen-wertheim.de und unter http://schloesschenimhofgarten.blogspot.de/ Glasmuseum Wertheim Das Glasmuseum Wertheim zeigt bis 7. Juni die Ausstellung „Faszination Bienen – glasklar und stockdunkel“, eine Kooperation mit HOBOS (HOneyBee Online Studies/Biozentrum Uni Würzburg) und dem Imkerverein Wertheim. Anschaulich, bunt und frech vermitteln die unzähligen kleinen „Honigbienen-Figuren“ auf einer 16 Meter-Roll-Up-Fläche und mit elf spielerischen Info-Kästen, wie sie aussehen, wo sie wohnen, wie sie arbeiten, was sie wert sind und in welcher Gefahr sie sich befinden. HOBOS hat im Glasmuseum einen Computerplatz mit Direktschaltung zu den Bienenstöcken in Würzburg bzw. Bad Schwartau installiert. Der Imkerverein Wertheim stellt im Hof des Glasmuseums einen Bienenstock mit nahezu 2000 Bienen auf. „50 Kostbarkeiten aus Glas / 50 Treasures Made of Glass“ (bis 1. November) rückt das Glasmuseum in dieser Saison in den Mittelpunkt des Glas-ABCs (Audioguide in Deutsch/Englisch). Sie stehen beispielhaft für mehr als 3000 Jahre Glas-Geschichte und Glas-Technologie. Wie jedes Jahr bildet die Weihnachtsausstellung mit historischem und modernem Christbaumschmuck den Abschluss der Museumssaison. Weitere Infos unter www.glasmuseum-wertheim.de Deutschordensmuseum Bad Mergentheim Das Deutschordensmuseum Bad Mergentheim zeigt bis 20. September die Sonderausstellung „Kleider machen Leute. Fotografien von Herlinde Koelbl“. Was macht eine Person aus? Wie gestalten und präsentieren sich die Menschen selbst? Und wie bestimmt die Kleidung die Wirkung einer Person? Die Fotografin Herlinde Koelbl hat sich solche Fragen gestellt. Sie bat Menschen weltweit, sich in ihrer Berufs- und Alltagskleidung ablichten zu lassen, um herauszufinden, ob es einen Gegensatz zwischen dem offiziellen und dem privaten Erscheinungsbild gibt und wie groß er ist. Rund 70 „Doppelporträts“ laden ein zum Nachdenken: wer bin ich und wie stelle ich mich dar? Herlinde Koelbl ist seit 1976 als Fotografin tätig. Ihrer ersten Ausstellung 1980 folgten rasch weitere im In- und Ausland. Sie arbeitet für bekannte Zeitungen und Zeitschriften, ihre Bilder sind heute in Fotografiesammlungen internationaler Museen vertreten. Für ihr Schaffen erhielt die engagierte Fotografin und Autorin zahlreiche Preise, u. a. den Bayerischen Verdienstorden im Jahr 2013. Weitere Infos unter www.deutschordensmuseum.de Spessartmuseum Lohr Maggiflaschen, Etikettenquiz, „singende Flachmänner“ und vieles mehr bietet im Spessartmuseum Lohr am Main die Sonderausstellung „Spessartglas in aller Welt – 125 Jahre Lohrer Glasfabrik“ noch bis 27. September. Ab Dezember steht die Fotografie bei der Sonderausstellung „Der dauernde Augenblick. Berufsfotografie im Spessart seit 1850“ im Focus – mit begehbarer Kamera und vielen anderen Einblicken in die Geschichte eines Mediums, das auch im digitalen Zeitalter nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Weitere Infos unter www.spessartmuseum.de Museen der Stadt Miltenberg In den Museen der Stadt Miltenberg sind in diesem Jahr fünf Sonderausstellungen zu sehen: Das Museum.Burg.Miltenberg startet mit einer Werkschau der Künstlerin Renate Anger in die Ausstellungssaison. Bis einschließlich 5. Juli werden ihre farbenfrohen Werke zu sehen sein. Vom 31. Juli bis zum 1. November präsentiert im Anschluss daran Maria Lehnen ihre Werke unter dem Titel „Sterne, Wölfe und andere Menschen“. Im Museum.Stadt.Miltenberg ist von 1. April bis 24. Mai die Wanderausstellung „Mitten unter uns. Landjuden in Unterfranken vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert“ zu sehen. Der Arbeitskreis und das Kooperationsprojekt „Landjudentum in Unterfranken“ sowie das Johanna-Stahl-Zentrum haben die Wanderausstellung gemeinsam mit Experten aus den unterfränkischen Landkreisen erarbeitet. "Von Arauner bis Wüstenfeld - Unterfränkische Lebensmittel aus hundert Jahren" ist der Titel der Ausstellung vom 29. Mai bis 28 Juni. Die Exponate sind aus dem Leben gegriffen: Marmeladengläser von Maintal, Tütenzucker von Südzucker, Milchverpackungen der Milchwerke Mainfranken. Doch so alltäglich die Produkte auch sind, so schwierig ist es, Spuren längst geschlossener Firmen zu finden. Den Abschluss der Ausstellungssaison bildet die Weihnachtsausstellung, in diesem Jahr spielen Krippen aus Mexiko und Peru die Hauptrolle (27. November bis 31. Januar). Weitere Infos unter www.museen-miltenberg.de Rauchmuseum Freudenberg Das Rauchmuseum Freudenberg zeigt im November eine neue Sonderausstellung unter dem Motto „Nachhaltigkeit - Möbeldesign aus Recyclingstoffen“. Vom Recycling aus der Not zum Recycling aus dem Überfluss. Es werden Arbeiten von internationalen Künstlern gezeigt, die sich mit dem Thema der Nachhaltigkeit auseinandergesetzt haben. Außerdem sind Möbelentwürfe von Designern zu sehen, die aus recycelten Materialien entworfen wurden. Ergänzend zeigt die Ausstellung Exponate aus der Nachkriegszeit. Weitere Infos unter www.rauchmuseum.de Ein gemeinsamer Flyer der Museen ist über die Tourist-Infos und in den Museen erhältlich. Auch die Internetseite www.kultur-an-main-und-tauber.de informiert über die Museen und ihre Programme. Aktuelles und etwaige Terminänderungen sind auf den jeweiligen Homepages der einzelnen Häuser zu finden. ----- Dieser Meldung ist ein Medium zugeordnet: Schlösschen im Hofgarten http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=135328 Stadtverwaltung Wertheim - Presse und Information - Bild : Schlösschen im Hofgarten

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