Neues Buch über den „Kampf um Taiwan“

Diplomatic Council – Diplomatischer Rat

Frankfurt (ots)

„Kampf um Taiwan – Die gefährlichste Insel der Welt“, Jamal Qaiser, Dr. Horst Walther, 336 Seiten, ISBN 978-3-98674-046-7

„Taiwan ist das Zünglein an der Waage beim Kampf zwischen der VR China und den USA“

Der Machtkampf zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China um die globale Vorrangstellung spitzt sich immer mehr zu. Die kleine Insel Taiwan – amtlich die „Republik China“ – stellt in diesem Spannungsfeld das „Zünglein an der Waage“ dar, das die offene Feindschaft in einen Krieg der beiden Supermächte verwandeln könnte. So lautet die Essenz des neuen Buches „Kampf um Taiwan – Die gefährlichste Insel der Welt“ von Jamal Qaiser und Dr. Horst Walther, das im Verlag der UNO-Denkfabrik Diplomatic Council erschienen ist. Jamal Qaiser erklärt: „Für die Volksrepublik China stellt Taiwan einen selbstverständlichen Teil ihres eigenen Staates dar. Die USA behandeln Taiwan ebenso selbstverständlich wie einen eigenständigen Staat, der zu ihrem Einflussgebiet gehört und den es unter allen Umständen zu verteidigen gilt. Das daraus resultierende Konfliktpotenzial ist enorm und mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine ist deutlich geworden, wie schnell derartige Spannungen in einen Krieg münden können.“

Dr. Horst Walther fährt fort: „Es ist zu erwarten, dass die USA die gleiche westliche Allianz, die sie gegen Russland in Stellung gebracht haben, auch gegen China einsetzen werden, um ihre globale Vormachtstellung zu verteidigen. Wenn wir uns also seit 2022 in einer Art indirektem Krieg gegen Russland befinden, so steht ein ähnliches wenn nicht schlimmeres Szenario an, wenn der Konflikt zwischen der Volksrepublik China und den USA eine militärische Dimension annimmt.“

Die Autoren gehen davon aus, dass eine militärische Auseinandersetzung der beiden Supermächte um Taiwan Europa politisch und vor allem wirtschaftlich erschüttern würde. Dr. Horst Walther analysiert: „Europa und vor allem Deutschland hat sich über lange Zeit hinweg als äquidistant zu den USA und der Volksrepublik China verstanden. Diese politische Einordnung wäre auf einen Schlag pulverisiert. Ein Versiegen der Nachschubversorgung aus China und der Wegfall der dortigen Absatzmärkte würden Deutschland an den Rand des wirtschaftlichen Ruins treiben.“ Jamal Qaiser ergänzt: „Zudem hätte der Ausfall Taiwans als der weltweit größte Auftragsfertiger für Computerchips verheerende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.“

Auszug aus dem Buch

Über Jahrzehnte hinweg ist das Handeln der chinesischen Regierung auf einen Stichtag ausgerichtet: den 1. Oktober 2049. An diesem Tag feiert die Volksrepublik China ihren 100. Geburtstag. Staatspräsident Xi Jinping ist entschlossen, sein Land bis dahin zur Nummer 1 auf der Welt zu machen: wirtschaftlich, technologisch und militärisch. Um sein Ziel zu erreichen, bleiben ihm also weniger als 30 Jahre, in denen es ihm gelingen muss, die USA zu überrunden, um den Sieg davonzutragen. Angesichts des historischen Datums vor Augen wird China keine Maßnahmen scheuen, seinen Weltmachtanspruch durchzusetzen. Wer die chinesische Entwicklung analysiert, muss sich stets über diese unbeugsame Zielsetzung, der sich in China alles unterzuordnen hat, im Klaren sein.

Das Ringen um die globale Vormachtstellung findet auf vielen Ebenen statt, geopolitisch, militärisch, wirtschaftlich, technologisch, logistisch – in vielen Regionen auf der Erde und zusehends auch im Weltraum. Das ist im Grunde nichts Neues, wenngleich dadurch nicht weniger bedrohlich. Doch mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine ist aktuell deutlich geworden, wie schnell derartige Spannungen in eine gewaltsame Auseinandersetzung und letztlich einen Krieg münden können. Vieles deutet darauf hin, dass der Kampf um die kleine Insel Taiwan das Potenzial hat, in einen Stellvertreterkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik auszuarten, schlimmstenfalls sogar in einen Dritten Weltkrieg.

Das hängt mit der Ein-China-Politik zusammen. Der Begriff beschreibt die politische Prämisse der Volksrepublik China, dass es nur ein einziges China gibt, nämlich die VR China selbst. Dieses „einzige China“ umfasst neben dem von der Volksrepublik kontrollierten Festlandchina auch Macau und Hongkong sowie Taiwan. Doch Taiwan erinnert in diesem Szenario ein wenig an die Comicserie „Asterix & Obelix“, bei der sich bekanntlich auch nicht „ganz Gallien“ den Römern unterworfen hat, sondern „ein kleines Dorf unbeugsamer Gallier“ Widerstand leistet – genauso, wie Taiwan keineswegs bereit ist, sich der Volksrepublik China unterzuordnen.

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