NRW-Ministerin wirft René Benko Konzeptionslosigkeit vor

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Essen (ots)

NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) geht mit Galeria Karstadt Kaufhof-Eigentümer René Benko hart ins Gericht. Die Beschäftigten dieser Häuser und auch die Vermieter trügen seit Jahren dazu bei, die Standorte zu retten, sagte sie der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Donnerstagsausgaben) „Die Beschäftigten haben auch eine klare Vorstellung, wie ein Warenhauskonzept funktionieren kann. In anderen Ländern funktioniert das offenbar: Herr Benko baut gerade in Wien ein neues Kaufhaus, während hier engagierte Belegschaften und Mieter für den Erhalt der Standorte in NRW kämpfen“, so Scharrenbach weiter. Es gehe um mehr als 17.000 Arbeitsplätze bundesweit, die mehrheitlich von Frauen belegt würden. „Drohender Ausverkauf hier und Einkauf dort ist aus NRW-Sicht nicht zu verstehen. Daher erwarten wir Klarheit“, so die NRW-Landesministerin.

Galeria Karstadt Kaufhof sei zwar an jedem Standort ein „Ankergeschäft“ für die Innenstädte. Die Kommunalministerin glaubt aber, dass die Verkaufsflächen dieser Häuser zum Teil zu groß seien. „Viele Menschen kaufen heute online, und dieses Rad lässt sich nicht mehr zurückdrehen.“ Scharrenbach bezweifelt zudem, dass Benko das Unternehmen richtig aufgestellt hat: „Die Frage ist, ob Galeria Karstadt- Kaufhof mit seinem Angebot auf einen Markt trifft, der dieses Angebot akzeptiert. Das scheint nicht der Fall zu sein.“ Schon vor zwei Jahren hätten Beschäftigte darüber geklagt, dass die angebotenen Waren nicht nachgefragt seien.

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