phoenix persönlich: Katrin Eigendorf zu Gast bei Eva Lindenau, am Freitag, 2. …

PHOENIX

Bonn (ots)

„Ich sehe im Moment wenig Anhaltspunkte dafür, dass dieser Krieg schnell endet. Weil es auf russischer Seite überhaupt keine Bereitschaft dafür gibt, sich an den Verhandlungstisch zu setzen“, sagt die ZDF-Reporterin Katrin Eigendorf. Für sie sei klar, dass Wladimir Putin der „große Verlierer“ dieses Krieges sei: „Er hat die Beziehungen zum Westen verloren, er hat sein Land in eine wirtschaftliche Katastrophe gestürzt, er hat es isoliert, zu einer Art Paria-Staat gemacht und im Prinzip sein eigenes Regime sehr geschwächt.“

Katrin Eigendorf, die unter anderem in Russland, Syrien, Afghanistan sowie im Irak im EInsatz war und nun vor allem vom Krieg in der Ukraine berichtet, wurde für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet – zuletzt mit dem Grimme-Preis für die „Besondere Journalistische Leistung“.

In der Sendung „phoenix persönlich“ spricht Eva Lindenau mit Katrin Eigendorf über ihre Arbeit als Krisen- und Kriegsreporterin, die aktuelle Lage in der Ukraine sowie die Möglichkeiten eines Widerstands gegen Wladimir Putin.

„Für mich ist das Allerwichtigste, als Augenzeuge vor Ort zu sein, mir wirklich ein Bild von dem zu machen, was da geschieht und nicht einfach irgendetwas zu übernehmen, was kolportiert wird“, so Eigendorf. Das sei natürlich gefährlich und manchmal auch schmerzhaft, weil man vor Ort immer nah rangehen müsse.

Ihre Karriere als internationale Reporterin sei auch mit vielen Rückschlägen verbunden gewesen, berichtet Eigendorf in Anspielung auf ein „sehr männerdominiertes System“: „Es zu schaffen als Frau, sich diesen Platz zu erobern, dass man einem das auch zutraut, das ist sehr schwierig gewesen“. Heute würde sie es als ihre Aufgabe sehen, junge Frauen zu ermuntern, diesen Weg zu gehen: „Macht das einfach! Lasst euch nicht einreden, dass ihr das nicht machen könnt, weil ihr Mütter seid oder weil man euch als Frauen vielleicht in bestimmten Ländern nicht ernst nimmt. Nein. Es ist wichtig, dass wir Frauen in der Auslandsberichterstattung haben“, so ihr Appell.

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