phoenix persönlich: Prof. Ulrich Schmid zu Gast bei Michael Krons, am Freitag, 23. …

PHOENIX

Bonn (ots)

„Putin steht mit dem Rücken zur Wand. Und das ist gewissermaßen seine ‚Whatever it takes‘-Mitteilung an das Ausland“, so analysiert der Russlandexperte Prof. Ulrich Schmid die Ankündigung einer Teilmobilmachung des russischen Präsidenten und dessen Warnung vor dem Einsatz von Atomwaffen. Putin sei gewillt, „den Krieg jetzt mitten in die Gesellschaft hineinzutragen. Und er hat damit klargemacht, dass er nicht zurückweichen will.“ Dies sei sicher ein Wendepunkt in diesem Krieg.

In der Sendung „phoenix persönlich“ spricht Michael Krons mit Ulrich Schmid, Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St. Gallen, über die Hintergründe der Teilmobilmachung Russlands, die Ziele Wladimir Putins, die Rolle der Oligarchen und über Putins Rückhalt in der Bevölkerung.

Schmidt bezweifelt, dass Putin 2024 noch einmal kandidieren werde. Der russische Präsident sei auf „internationalem Parkett zu einer toxischen Figur“ geworden und könne sich zudem „innenpolitisch nur durch massive Repression an der Macht halten“. Es sei vorstellbar, dass ein „loyaler Technokrat“ Putin nachfolgen könne, so Schmid, wie beispielsweise der neue stellvertretende Ministerpräsident Denis Manturow.

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