Tempolimits werden in Wertheim weitgehend eingehalten – Aktuelle Ergebnisse der Messungen in Bettingen vorgestellt

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Bei der Einschätzung, wie schnell ein Fahrzeug unterwegs ist, klaffen das subjektive Empfinden und die Realität nicht selten auseinander. Das bestätigte sich einmal mehr bei Messungen des städtischen Ordnungsamts in Bettingen. Tatsächlich wurden die geltenden Tempolimits meistens eingehalten. Und zwar sowohl in der Hauptstraße, wo man höchstens 50 Stundenkilometer fahren darf, als auch in der Tempo-30-Zone Homburger Weg. Die Messmethodik und die genaue Auswertung hat die Verwaltung dem Ortsvorsteher nun in einem Gespräch dargelegt.

Sowohl Zeitpunkt als auch Standort der Messungen hatte das Ordnungsamt vorab mit dem Ortsvorsteher abgestimmt. Die zunächst für das Frühjahr geplante Aktion war wegen des geringeren Verkehrsaufkommens während des ersten Corona-Lockdowns auf den Sommer verschoben worden. In der Hauptstraße und im Homburger Weg wurden dann von Juli bis Oktober Geschwindigkeitsanzeigegeräte jeweils für rund vier Wochen in die eine und dann in die andere Fahrtrichtung aufgestellt. Die Geräte zeigen nicht nur die Geschwindigkeit an, mit der Auto- und Motorradfahrer gerade unterwegs sind, sondern speichern diese auch.

„Die Ergebnisse in beiden Bereichen sind überaus erfreulich““, fasste Frank Hofmann vom Referat Öffentliche Ordnung zusammen. Gemeinsam mit Jürgen Graner, Stabsstellenleiter Zentrale Steuerung, erläuterte er Ortsvorsteher Ralf Tschöp die Auswertung.

An der Messstelle „Hauptstraße“ in Richtung Dorfstraße wurde lediglich in 1,25 Prozent der erfassten Fahrzeuge eine Überschreitung der zulässigen 50 Stundenkilometer erfasst. In der Gegenrichtung waren sogar nur 0,34 Prozent zu schnell. Den größten Anteil nahmen bei den Messungen in beiden Richtungen die Fahrzeuge mit Geschwindigkeiten zwischen 31 und 40 Stundenkilometer ein.

Ein ähnliches Bild ergab die Auswertung der Messungen im Homburger Weg. Hier hat die Stadtverwaltung auf Wunsch der Ortschaft mit der Aufstellung von Blumenkübeln und Ausweisung als Tempo-30-Zone für eine offensichtlich wirksame Verkehrsberuhigung gesorgt. Sowohl in Richtung Ortsmitte/Hauptstraße als auch in Richtung Landesstraße 617 hielten sich jeweils rund 61 Prozent an das Tempolimit. Etwa ein Viertel der Fahrzeuge überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit um bis zu fünf Stundenkilometer, weitere rund zehn Prozent waren mit 36 bis 40 Stundenkilometer unterwegs.

Viele Bürgerinnen und Bürger nehmen die Geschwindigkeiten gefühlt als schneller war als diese tatsächlich sind, stellten die Gesprächspartner übereinstimmend fest. Nach dem Ergebnis der Messungen seien derzeit keine weiteren verkehrsrechtlichen Maßnahmen erforderlich, zumal es nach Auswertung der Polizei in beiden Straßen in den letzten fünf Jahren keinerlei Unfall gegeben hat. Selbstverständlich können die Anzeigengeräte zu gegebener Zeit wieder in Bettingen eingesetzt werden, sicherte die Verwaltung abschließend zu.

Quelle : Wertheim.de

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