Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung: Zwischenwahlen „ein Test für die …

PHOENIX

Bonn (ots)

Mit einigen Sorgen blickt Michael Link, Koordinator der Bundesregierung für transatlantische Zusammenarbeit, auf das Ergebnis der US-Zwischenwahlen. „Das ist schon ein Test für die amerikanische Demokratie, aber besonders für die republikanische Seite. Ich hoffe, dass das Ergebnis von allen Seiten akzeptiert werden wird“, erklärte der FDP-Politiker im Fernsehsender phoenix. Schließlich kandidierten etliche Politiker, die bei der vergangenen Präsidentschaftswahl das Resultat geleugnet hätten. Die USA hätten aktuell enorme Probleme mit den Themen Inflation, Energiepreise, Kriminalität und Migration. „Das sind Themen, die teilweise nicht gelöst sind und die Präsident Biden unglaublich wehtun im Wahlkampf“, meinte Link. Deshalb habe Biden darauf in der Schlussphase des Wahlkampfs auch sein Augenmerk gelegt. „Wir wissen aber nicht, ob das noch reicht. Das Ergebnis ist offen“, so der Koordinator der Bundesregierung.

Link ließ keinen Zweifel daran, dass die Vereinigten Staaten unabhängig vom Wahlausgang der entscheidende Verbündete für Deutschland bleiben würden. „Auch eine republikanisch geführte USA wird unser engster Partner sein“, stellte Link klar. Im Übrigen dürfe man die Ankündigungen etlicher Republikaner hinsichtlich einer deutlich reduzierten militärischen Hilfe für die Ukraine im Krieg gegen Russland nicht allzu ernst nehmen. „Ich glaube nicht, dass die Republikaner wirklich die Unterstützung für die Ukraine einstellen würden und halte das eher für Wahlkampfgetöse“, so der liberale Politiker.

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