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Frankfurt (ots)

Wird der dreitägige Arbeitskampf Bewegung in die festgefahrenen Tarifgespräche bringen? Das bleibt offen – allzu große Hoffnungen sollten sich frustrierte Bahnreisende aber nicht machen. Denn die Tarifparteien liegen weit auseinander, echte Gespräche führt man derzeit nicht. Doch Bahn und GDL müssen zurück an den Verhandlungstisch kommen. Dazu braucht es die Bereitschaft zum Kompromiss. Der Kompromiss wiederum erfordert Größe: Man rückt von eigenen Maximalforderungen ab und bewegt sich auf das Gegenüber zu. Das kann schmerzhaft sein und mag für manche wie Schwäche wirken. Claus Weselsky und Martin Seiler sollte das egal sein. Die beiden starken Männer in diesem Konflikt haben nun die Chance, echte Vorbilder zu sein und zu zeigen: Kompromiss ist möglich, miteinander sprechen besser als übereinander – auch in politisch und wirtschaftlich unruhigen Zeiten wie diesen. Der erste Schritt: verbal abrüsten. Dann: ab an den Tisch, verhandeln.

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