WAZ: Teilnehmerin bei Potsdamer Extremisten-Treffen tritt aus Wirtschaftsunion aus

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Essen (ots)

Das Treffen in Potsdam, bei dem unter anderem Extremisten, hochrangige AfD-Politiker und Unternehmer über eine Vertreibung von Migranten diskutierten, zieht weitere Konsequenzen nach sich: Wie die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Nordrhein-Westfalen (MIT) am Freitag auf Anfrage der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Samstagsausgabe und online) mitteilte, ist eine Teilnehmerin der Veranstaltung aus der CDU-Gliederung ausgetreten. Nach WAZ-Informationen handelt es sich um Michaela Schneider, die gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende im Vorstand der sogenannten Werteunion NRW ist.

MIT-Landesgeschäftsführer Stefan Simmnacher stellte klar, dass man Konsequenzen geprüft habe, sich das Thema aber „inzwischen durch freiwilligen Austritt erledigt hat. Ein entsprechendes Verfahren konnte durch klare, aber zugleich sehr konstruktive Gespräche mit einer betreffenden Person vermieden werden“. Es sei klar, dass die Äußerungen in Potsdam „diametral zum Wertekanon der MIT sowie der gesamten Unionsfamilie stehen“.

Offen ist derzeit noch, ob Schneider und Sigrid Baum, die zweite Teilnehmerin mit Bezug zur CDU, und ebenfalls im Vorstand der „Werteunion“, CDU-Parteibücher besitzen. Laut dem Recherchenetzwerk „Correctiv“, das über das Potsdamer Treffen am Mittwoch berichtet hatte, sollen beide auch Parteimitglieder sein. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte angekündigt, Konsequenzen zu prüfen und hart durchzugreifen.

https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/geplante-auslaendervertreibung-teilnehmerin-verlaesst-union-id241407582.html

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