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Frankfurt (ots)

Gerhard Schröder darf in der SPD bleiben. Der Altkanzler wird nicht nach fast 60-jähriger Mitgliedschaft aus der Partei geworfen. Dafür hätte er vorsätzlich handeln und der SPD schweren Schaden zufügen müssen. Beides ist gemessen an den SPD-Regeln nicht der Fall. Seine Gegner in der SPD sollten den Konflikt mit ihm nun ruhen lassen. Die Partei hat durch die Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine genügend Herausforderungen zu bewältigen. Scholz steht unter Druck. Er hat versprochen, dass steigende Gaspreise, die Inflation niemanden überfordern werden. Er weiß nur noch nicht, wie er das hinkriegen soll. Dann ist da noch der undurchsichtige Cum-Ex-Skandal um die Hamburger Warburg-Bank in seiner Zeit als Erster Bürgermeister der Hansestadt. Im Zuge der Ermittlungen wurde viel Geld in einem Schließfach des ehemaligen Hamburger SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs gefunden. Scholz stellt sich am Donnerstag den Fragen der Hauptstadtpresse. Er sollte sich um Aufklärung bemühen.

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