Wirtschaftsweise Veronika Grimm: Verstaatlichung von Uniper „ist Schritt in die …

PHOENIX

Bonn/Nürnberg (ots)

Die Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg und Wirtschaftsweise der Bundesregierung Veronika Grimm sieht die Verstaatlichung des Gaskonzerns Uniper als einen „Schritt in die richtige Richtung“, denn die Gasversorgung müsse weiterhin sichergestellt werden. Als neuer Eigentümer von Uniper sei dies nun Aufgabe der Bundesregierung. Hier müsse darauf geachtet werden, dass Gas weltweit und diversifiziert beschafft werde, anstatt sich an bestimmte Staaten zu binden. Klug wäre es, wenn Deutschland die Beschaffung von Gas und Wasserstoff verbinde und langfristige Verträge mit Staaten eingehe, bei denen zunächst Gas geliefert werden kann und zukünftig grüne Energieträger beschafft werden können. Dies baue Lieferketten für die Zukunft, so Grimm im phoenix-Interview. Zudem müsse man „Gas sparen, wo immer es geht“. Wichtig sei außerdem, kein Gas mehr für Stromgewinnung zu nutzen. Stattdessen sollten andere verfügbare Kapazitäten zur Stromerzeugung mobilisiert werden. Dazu gehöre auch Atomkraft und die Mobilisierung der Kohlekraftwerke bis April 2024. Es gelte für die Verbraucher Sparanreize zu schaffen, indem hohe Preise durchaus weitergegeben werden. Mit einem klugen Abfederungsprogramm sollen Haushalte, die sich dies nicht leisten können, entlastet werden.

Mehr dazu finden Sie hier: youtube.com/watch?v=fV-Z7mLQtq0

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